Wie funktioniert der Aktienmarkt?

marketingWenn Firmen eine Aktie ausgegeben, tun sie dies, um einen Geldgewinn zu erzielen. Dieses Geld wird beispielsweise benötigt, um teure Investitionen zu tätigen oder dem Unternehmen die Möglichkeit zum Expandieren zu geben. Vergleichsweise funktioniert das Aktiengeschäft wie ein Kredit: Die Firma ist der Kreditnehmer und benötigt Geld. Sie überstellt dem Aktionär, der ja Inhaber der Aktie ist, als Sicherheit einen Anteil des Unternehmens. Jede Firma verfügt über ein gewisses Budget an Eigenkapital, welches durch die Aktienausgabe geteilt wird. Eine Aktie ist also immer ein Bruchteil des Grundkapitals der Unternehmen. Im Folgenden soll ein kurzer Abriss über die Funktionsweise des Aktienmarktes gegeben werden:

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Dax auf Höhenflug

Immer mehr Anleger wagen sich an Wertpapiere

Wo gibt es in der heutigen Zeit schon noch eine sichere Geldanlage? Natürlich kann man auf diese Frage erwidern, dass es ja mit Tagesgeldkonten oder Sparbüchern einigermaßen sicher zugeht. Schaut man sich jedoch die entsprechende Verzinsung an, so muss man schnell feststellen, dass es sich hierbei quasi um ein „Anti-Investment“ handelt. Die Renditen liegen in aller Regel unterhalb von zwei Prozent und die Inflation liegt auf der anderen Seite deutlich über dieser Marke. Somit sinkt die Kaufkraft des Ersparten, was sicherlich nicht im Sinne des Sparers ist.

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Einfluss von Gerüchten auf Aktienkurse

Die Presse steht im Allgemeinen für die Öffentlichkeit. Die Presse hat die Aufgabe, die Öffentlichkeit zu informieren und Entscheidungsträgern die öffentliche Meinung kundzutun. Darüber hinaus wirkt die Presse durch Kontrolle und Kritik an der Meinungsbildung mit.
Die Presse vertritt ein bestimmtes Weltbild, dem viele Menschen Glauben schenken. Pressemeldungen aus der Wirtschaft können z.B. Falsch interpretiert werden und von vielen Personen als richtig angenommen werden. Solche Gerüchte und Pressemitteilungen aus der Wirtschaft können unter Umständen Einfluss auf die Aktienkurse nehmen. Die Aktienkurse eines Unternehmens spiegeln die Leistungsfähigkeit des Unternehmens in der Wirtschaft wieder. Schon der Börsenpast Kostolany behauptete, dass die Aktienkurse an der Börse stark von psychologischen Einflüssen betroffen sind.

Einfluss von Unternehmensmeldungen und Gerüchten auf Aktienkurse, Fehlinformationen

Pressemitteilungen oder Presseerklärungen der führenden DAX-Unternehmen z.B. haben oft einen enormen Einfluss auf die Aktienkurse. Solche Pressemitteilungen aus der Wirtschaft, die von Unternehmen, Institutionen, PR-Agenturen oder Personen der Öffentlichkeit an die Presse weitergeleitet werden, werden oft falsch interpretiert und führen teilweise auch zu Verunsicherungen am Aktienmarkt. Auch Gerüchte über Unternehmensentscheidungen, wie Fusionen oder Verkäufe erweisen sich im Nachhinein oft als gezielt von bestimmten einflussreichen Institutionen gestreute Fehlinformationen, die ein Interesse daran haben, den Aktienkurs zu beeinflussen. Die Pressemitteilungen aus der Wirtschaft, die z.B. über das Gerücht berichtet, dass die Deutsche Bank eine Gewinnwarnung herausgeben würde, ließ den Aktienkurs der Deutschen Bank einbrechen. Händler sprachen von einer Kapitalerhöhung, was sich ebenfalls auf den Aktienkurs auswirkte. Beide Gerüchte erwiesen sich als nicht haltbar. Die Pressemitteilungen aus der Wirtschaft über die Gerüchte um die Gebrauchtspielsperre auf der Xbox 720 haben sich negativ auf den Aktienkurs der Spielekette GameStop ausgewirkt. Sehr überraschend ist das jedoch nicht, hatte schon ein ähnliches Gerücht in Bezug auf Sony und die PS4 die gleichen Auswirkungen.

Einfluss von Unternehmensmeldungen und Gerüchten auf Aktienkurse, Shortseller

Eine Aktie ist nach dem deutschen Aktiengesetz ein Wertpapier, welches den Anteil an einer Gesellschaft (auch Anteilsschein) verbrieft. Wenn der Kurs einer Aktie scheinbar grundlos nach Pressemitteilungen aus der Wirtschaft angezogen ist, entstehen auf dem Parkett Gerüchte um diese Aktie. Weitere Gerüchte entstehen auch dann, wenn der Kurs dann auf das Gerücht reagiert hat und die Aktie wird für den Anleger interessant. Bei einer Nichtbestätigung des Gerüchtes fällt der Aktienkurs dann wieder. Dieses Phänomen machen sich die sogenannten Shortseller zunutze.

DAX- Der deutsche Aktienindex

Der deutsche Aktienindex, kurz DAX ist einer der wichtigste Aktienindex den es gibt. Mithilfe dieses Index wird die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen wiedergespiegelt. So lässt sich die Entwicklung genau verfolgen und beeinflussen. Die Frankfurter Wertpapierbörse ist die Grundlage des DAX 30. Anhand der Xetra- Werte wird er von der Frankfurter Börse ermittelt und veröffentlicht. Zu Anfang war der DAX 30 Aktienindex nur als Ergänzung zu den schon etablierten Aktienindexen gedacht, doch in der heutigen Gesellschaft hat der diese hinter sich gelassen. Damit ist der DAX zu einem Leitindex geworden, der sich auf den nationalen und internationalen Aktienmarkt etabliert hat. Der 1.07.1988 gilt als der Geburtstag des deutschen Aktienindex.

Wie wird der DAX berechnet?

Die Berechnung des DAX 30 basiert auf den Werten des elektronischen Handelssystem Xetra. Um 9.00 Uhr MEZ, sobald für jedes DAX- Unternehmen eine Kursnotierung vorliegt, beginnt die Berechnung des deutschen Aktienindex. Liegen für einige Aktien keine Eröffnungskurse vor, so werden die Schlusskurse des Vortags zur Berechnung herangezogen. Ab 17.30 Uhr MEZ endet die Xetra- Schlussauktion. In dieser Zeit wird der DAX im Sekundentakt berechnet, was eine Entwicklungsverfolgung gewährleistet. Die Kurse der DAX 30-Unternehmen sind unterschiedlich stark gewichtet.

Welche Unternehmen befinden sich im DAX?

Jedes Unternehmen das in den deutschen Aktienindex aufgenommen wird, muss im Prime Standard aufgelistet sein. Außerdem muss jedes Unternehmen in Xetra gehandelt und einen Steuerbesitz von mindestens 10% haben. Ein Sitz in Deutschland und in der EU, sowie einen Schwerpunkt seines Handelsumsatz auf Aktien in Frankfurt sind Kriterien die ein Unternehmen erfüllen muss, um in den deutsche Aktienindex DAX 30 aufgenommen zu werden. Mittlerweile befinden sich circa 30 Unternehmen, die die Kriterien erfüllen im deutschen Aktienindex. Die Zusammensetzung des DAX 30 wird jährlich überprüft und hinsichtlich des Verbleibs, des Ausscheidens oder auch des Aufsteigens von DAX 30-Unternehmen entschieden. Ebenso gibt es außerordentliche Anpassungen, wenn beispielsweise ein DAX 30-Unternehmen Insolvenz anmeldet.

Aktienhandel Grundlagen

Aktienhandel: Grundlagen in Kurzform

Unternehmen sind ständig auf der Suche nach frischem Kapital. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft eröffnet genau diese Möglichkeit, auch wenn die Emission von Aktien einen teilweisen Verkauf des Unternehmens bedeutet. Heißt im Umkehrschluss: Jede einzelne Aktie ist ein verbriefter Unternehmensanteil, der dem Käufer je nach Aktientyp ein Mitspracherecht einräumt. Um die Kontrolle über das Unternehmen nicht zu gefährden, bleibt mindestens die Hälfte aller Aktien in Unternehmensbesitz. Ein Großteil aller Aktien wird ohnehin aus ganz anderen Gründen gekauft. Aktien haben sich nämlich als beliebte Anlagemöglichkeit für Investoren jeder Budgetgröße etabliert, die neben der erhofften Rendite durch Kurssteigerung auch auf lukrative Dividenden hoffen dürfen. Unternehmerischer Erfolg ist somit gleichermaßen im Sinne von Unternehmen und Anleger, anders als etwa bei den Derivaten, wo selbst Kursstürze und Insolvenzen für Rendite sorgen können.

Wissen und Rendite: ein unzertrennliches Paar

Grundsätzlich ist jede Anlageform nur dann empfehlenswert, wenn der Investor das Prinzip dahinter voll und ganz verstanden hat. Auch dieser Punkt spricht klar für den Aktienhandel, denn verglichen mit anderen Wertpapieren gibt es bei Aktien nur relativ wenige Kennzahlen zu beachten. Komplexe Finanzmathematik wird jedenfalls nicht benötigt. Das bedeutet jedoch nicht, dass es keine speziellen Strategien zur Prognose der Kursentwicklung gäbe. Den optimalen Weg muss jeder Anleger für sich herausfinden, was dank des Internets nicht einmal besonders kompliziert sein muss. Mit gutem Beispiel geht der Investor Verlag voran, wo vom Grundwissen bis hin zu spezifischen Tipps all das vermittelt wird, was für ein erfolgreiches Investment notwendig ist.

Notwendige Voraussetzung: das Depot

Einfach ausgedrückt, ist ein Depot nichts anderes als ein herkömmliches Konto, bloß mit der Eigenschaft, dass es ausschließlich für den Wertpapierhandel gedacht ist. Folglich benötigt jeder Anleger ein Depot, bevor die erste Transaktion in Auftrag gegeben werden kann.

Bei der Wahl des Depots sollte auf Kostenpunkte wie die Depotführungskosten sowie die Transaktionsgebühren geachtet werden. Die meisten Banken bieten gleich mehrere Depot-Typen an, die den unterschiedlichen Anlegerprofilen gerecht werden. Schließlich stellen konservative Anleger mit langfristigen Plänen ganz andere Anforderungen an das Depot als routinierte Daytrader, auch wenn das Ziel eines jeden Investors auf denselben Namen hört, nämlich Rendite.