LKW Versicherung – Die wichtigsten Regeln auf der Autobahn

logisticKlar die Voraussetzung um überhaupt ein Fahrzeug bedienen zu dürfen ist der Führerschein. Das der Führerschein die wichtigste Regel, nicht nur beim Straßentyp Autobahn ist, sollte keine große Verwunderung sein. Aber wenn man mal davon ausgeht, dass alle Regeln und Vorschriften, die beim Fahren eines Wagens existieren, erfüllt sind, gibt es immer noch eine Vielzahl an unterschiedlichen Regeln, Vorschriften und Hinweise die man bei der Fahrt auf der Autobahn beachten sollte. Für Unternehmen mit einem großen Fuhrpark, einer LKW Versicherung und vielen Fahrern kann es durchaus interessant sein, zu wissen auf was bei der Fahrt auf der Autobahn alles geachtet werden muss. Einige der Punkte sollten bekannt sein. Es empfiehlt sich aber immer das Wissen in diesem Bereich aufzufrischen. Denn nur so kann man sicher auf der Autobahn unterwegs sein.
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Wie funktioniert der Aktienmarkt?

marketingWenn Firmen eine Aktie ausgegeben, tun sie dies, um einen Geldgewinn zu erzielen. Dieses Geld wird beispielsweise benötigt, um teure Investitionen zu tätigen oder dem Unternehmen die Möglichkeit zum Expandieren zu geben. Vergleichsweise funktioniert das Aktiengeschäft wie ein Kredit: Die Firma ist der Kreditnehmer und benötigt Geld. Sie überstellt dem Aktionär, der ja Inhaber der Aktie ist, als Sicherheit einen Anteil des Unternehmens. Jede Firma verfügt über ein gewisses Budget an Eigenkapital, welches durch die Aktienausgabe geteilt wird. Eine Aktie ist also immer ein Bruchteil des Grundkapitals der Unternehmen. Im Folgenden soll ein kurzer Abriss über die Funktionsweise des Aktienmarktes gegeben werden:

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Die Geschichte des Kassenbuches

eurosDie Führung eines Kassenbuches ist heute für jeden Kaufmann und für jedes Unternehmen durch die gesetzlichen Bestimmungen vorgeschrieben. Aber auch aus Eigeninteresse ist die Führung eines korrekten Kassenbuches, das immer up-to-date ist, unverzichtbar.

Ein Kassenbuch muss heute folgende Angaben enthalten:

  • Einnahmen
  • Ausgaben
  • Datum und Belegnummer
  • Buchungstext
  • Betrag und Währung
  • Steuersatz
  • Umsatzsteuer und Vorsteuerbetrag
  • Kassenbestand

Die Entstehung der Kassenbücher

Das Kassenbuch ist keine Entwicklung der Neuzeit, sondern das Aufzeichnen von geschäftlichen Vorgängen gehören zu den ältesten Aufzeichnungen überhaupt. Die doppelte Buchführung, die im Mittelalter in Italien entwickelt wurde, ist bis heute fast unverändert in Gebrauch. Es war nur die Vollendung eines Systems das, als Menschen sesshaft wurden, langsam entstand.

Durch Handel und gemeinschaftliche, wirtschaftliche Aktivitäten wurde es ganz zwangsläufig notwendig Einnahmen und Ausgaben schriftlich festzuhalten. Mit dem Handel entstanden auch Bankgeschäfte und Kreditbriefe und damit schriftliche Aufzeichnungen. Bereits aus dem 3. Jahrhundert vor Chr. gibt es Dokumente, die deutlich machen, das schriftliche Abrechnungen zum wirtschaftlichen Handeln gehörten. Selbst Kaiser Septimius Serverus (193 – 212 n. Chr.) musste, in einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bankiers, Recht sprechen. Auch Paulus spricht in einem seiner Briefe über Bankgeschäfte und Zinsen. Aufzeichnungen wurden auf Wachstafeln oder später Pergament festgehalten.

Allerdings waren diese frühen Aufzeichnungen nicht in tabellarischer Form, wie dies bei modernen Kassenbüchern der Fall ist. Die einzelnen Vorgänge wurden häufig von den mittelalterlichen Fernhändlern in der vollständigen Beschreibungen des Sachverhaltes festgehalten. Vielfach geschah dies in einem dreispaltigen Seitenformular, um die wichtigsten Einzelinformationen an prominenter Stelle hervorzuheben. Erst im Mittelalter, durch den Einfluss der italienischen Bankiers und Kaufleute entwickelte sich das Kassenbuch, so wie es heute noch seine Gültigkeit hat. Im Kassenbuch wurden Einzahlungen und Auszahlungen aufgezeichnet, damit der Bestand an Barmitteln zu jeder Zeit nachvollziehbar war.

Die Rechnungslegung einer mittelalterlichen Handelsgesellschaft gegen Ende des 14. Jahrhunderts, ist, in deren fast vollständig erhaltenen Rechnungsbüchern, gut nachzuvollziehen. Dabei zeigt sich, dass viele der Aufzeichnungen hauptsächlich dem Zweck dienten, Vorgänge festzuhalten. Es fehlte aber noch eine Struktur, die eine Integration der verschiedenen Bücher möglich machte.

Diese Art der Aufzeichnung von Geschäftsvorgängen war sehr unübersichtlich und ließ Raum für Interpretationen. Aus der Notwendigkeit klare und transparente Informationen für den Fernhandel, durch die führenden Handelsstädte in Italien, wie Venedig oder Florenz, zu haben, entwickelte sich das System der doppelten Buchführung, in der das Kassenbuch eine zentrale Rolle spielt.

Das Kassenbuch für die Besteuerung

Aber auch für die Erhebung von Steuern sind schriftliche Aufzeichnungen unverzichtbar. Bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. haben Schreiber die Erntesteuer in Ägypten verwaltet. Während der römischen Königszeit um das 6. Jahrhundert v. Chr. mussten Roms Bürger in außergewöhnlichen Situation, wie zum Beispiel ein Krieg, Abgaben auf ihr Vermögen leisten. Staatsbeamte überprüften die Bürgen und trieben dann die Steuern ein. In Deutschland entwickelte sich im 19. Jahrhundert die heutigen Steuergesetze, zunächst unterschiedlich in den verschiedenen deutschen Ländern, die die Führung eines Kassenbuches durch alle Kaufleute und Firmen notwendig machten.

Bildquelle: © Depositphotos.com / montenegro1